Bewertung: ***** (5 Sterne)
Kurzbeschreibung:
Da auch der Buchrücken keine Beschreibung des Buches preisgibt, will ich dies hier ebenfalls so handhaben. Ich habe vorher keine Beschreibung gelesen und bin total ahnunglos an das buch herangegangen. Es war ein anderes Thema als ich vermutet habe, aber vielleicht gerade deswegen war ich sehr berührt.
Fazit:
Eine Geschichte von verlorener Unschuld und gefundener Menschlichkeit.
Es ist kein Kinderbuch, und es ist kein Buch für Erwachsene. Es ist ein Buch der Menschen.
Ein bewegendes Buch.Schnell zu lesen, scheinbar einfach geschrieben, aber dann bekommt man es tagelang nicht mehr aus dem Kopf.
Sonntag, 26. Juli 2009
Montag, 13. Juli 2009
Das Kind - Sebastian Fitzek
Bewertung: ***** (4 Sterne)
Kurzbeschreibung:
»Als Robert Stern diesem ungewöhnlichen Treffen zugestimmt hatte, wusste er nicht, dass er damit eine Verabredung mit dem Tod einging. Noch weniger ahnte er, dass der Tod etwa 1,43 m messen, Turnschuhe tragen und lächelnd auf einem gottverlassenen Industriegelände in sein Leben treten würde.« (Buchrücken)
Fazit:
Anfangs fand ich das Buch etwas schwer zugänglich.Reinkarnation als Erklärung für Leichenfunde ist ein Ansatz, der sich mir etwas quer stellte. Allerdings werden alle vermeintlich unerklärlichen Vorkommnisse im Laufe des Buches schlüssig und akzeptabel aufgelöst. Im mittleren Teil kommt die Geschichte zu einer erschreckenden Wendung und bespricht ein schwieriges Thema (auf das ich hier nicht näher eingehen möchte, um nicht zuviel zu verraten). Hier wird eine nervenzerreißende Spannung aufgebaut, die aufgrund des schrecklichen Hintergrunds auch ungemein bedrückt. Leider wird die Geschichte mit einem überflüssigen Schluss beendet, der perfekt verknüpfte Enden unnötig wieder aufreißt. Insgesamt ein Buch, das unterhält, aufrüttelt und für abgekaute Fingernägel sorgt. Daher empfehlenswert, wenn auch mit kleinen Abstrichen.
Wenn es möglich wäre, würde ich nur einen halben Punkt abziehen. :-)
Kurzbeschreibung:
»Als Robert Stern diesem ungewöhnlichen Treffen zugestimmt hatte, wusste er nicht, dass er damit eine Verabredung mit dem Tod einging. Noch weniger ahnte er, dass der Tod etwa 1,43 m messen, Turnschuhe tragen und lächelnd auf einem gottverlassenen Industriegelände in sein Leben treten würde.« (Buchrücken)
Fazit:
Anfangs fand ich das Buch etwas schwer zugänglich.Reinkarnation als Erklärung für Leichenfunde ist ein Ansatz, der sich mir etwas quer stellte. Allerdings werden alle vermeintlich unerklärlichen Vorkommnisse im Laufe des Buches schlüssig und akzeptabel aufgelöst. Im mittleren Teil kommt die Geschichte zu einer erschreckenden Wendung und bespricht ein schwieriges Thema (auf das ich hier nicht näher eingehen möchte, um nicht zuviel zu verraten). Hier wird eine nervenzerreißende Spannung aufgebaut, die aufgrund des schrecklichen Hintergrunds auch ungemein bedrückt. Leider wird die Geschichte mit einem überflüssigen Schluss beendet, der perfekt verknüpfte Enden unnötig wieder aufreißt. Insgesamt ein Buch, das unterhält, aufrüttelt und für abgekaute Fingernägel sorgt. Daher empfehlenswert, wenn auch mit kleinen Abstrichen.
Wenn es möglich wäre, würde ich nur einen halben Punkt abziehen. :-)
Labels:
* 4 Sterne,
** Sebastian Fitzek,
*** Thriller
Montag, 22. Juni 2009
3 Wochen bis zur Wahrheit - Kate Pepper
Bewertung: ***** (3 Sterne)
Kurzbeschreibung:
Eigentlich hat Annie bei ihrer Zwillingsschwester und engsten Vertrauten Julie Ruhe und Trost gesucht - vom Ehemann betrogen, ist sie mit ihrer fünf Monate alten Tochter auf sich gestellt. Doch kaum angekommen, bricht das Grauen über sie herein: Vor Julies Haus liegt eine brutal ermordete Frau, die den Schwestern erschreckend ähnlich sieht. Sollte in Wahrheit einer der Zwillinge sterben? (amazon.de)
Fazit:
Naja.
Ich habe das Buch gekauft, weil mich das Cover angesprochen hat und es ein Bestseller ist. Den Buchrücken habe ich wie immer nur kurz überflogen.
Ich bin gespaltener Meinung.
Wie bereits aus der Kurbescheibung hervorgeht, handelt es sich um eine Zwillingsbeziehung und für meinen Geschmack wird diese Tatsache im ersten Drittel des Buches nervtötend oft wiederholt. So schnell vergisst der Leser das schon nicht.
Ich war teilweise kurz davor, das Buch wegzulegen. Allerdings wird es ab der Mitte doch nochmal spannend, so dass ich es zu Ende gelesen habe. Auch wenn manche Dinge leider schnell vorhersehbar sind. Nicht desto trotz 3 Sterne.
Kurzbeschreibung:
Eigentlich hat Annie bei ihrer Zwillingsschwester und engsten Vertrauten Julie Ruhe und Trost gesucht - vom Ehemann betrogen, ist sie mit ihrer fünf Monate alten Tochter auf sich gestellt. Doch kaum angekommen, bricht das Grauen über sie herein: Vor Julies Haus liegt eine brutal ermordete Frau, die den Schwestern erschreckend ähnlich sieht. Sollte in Wahrheit einer der Zwillinge sterben? (amazon.de)
Fazit:
Naja.
Ich habe das Buch gekauft, weil mich das Cover angesprochen hat und es ein Bestseller ist. Den Buchrücken habe ich wie immer nur kurz überflogen.
Ich bin gespaltener Meinung.
Wie bereits aus der Kurbescheibung hervorgeht, handelt es sich um eine Zwillingsbeziehung und für meinen Geschmack wird diese Tatsache im ersten Drittel des Buches nervtötend oft wiederholt. So schnell vergisst der Leser das schon nicht.
Ich war teilweise kurz davor, das Buch wegzulegen. Allerdings wird es ab der Mitte doch nochmal spannend, so dass ich es zu Ende gelesen habe. Auch wenn manche Dinge leider schnell vorhersehbar sind. Nicht desto trotz 3 Sterne.
Donnerstag, 4. Juni 2009
Stumme Zeugen - C.J. Box
Bewertung: ***** (3 Sterne)
Kurzbeschreibung:
»Wäre die zwölfjährige Annie Taylor an diesem regnerischen Aprilnachmittag nicht auf die Idee gekommen, mit ihrem kleinen Bruder William angeln zu gehen, wäre es ihr erspart geblieben, die Exekution zu sehen und den Mördern in die Augen blicken zu müssen. Aber sie war nun einmal wütend auf ihre Mutter gewesen.« So beginnt eine gnadenlose Hetzjagd, denn die Kinder sind fortan auf der Flucht vor den skrupellosen Mördern, während die Mutter voller Verzweiflung nach ihnen sucht. (amazon.de)
Fazit:
Nett.
Das Buch ist teilweise wirklich packend und generell gut geschrieben. Allerdings verliert sich die Autorin immer wieder in sehr detaillierten Landschaftsbeschreibungen, denen ich persönlich in der Länge nichts angewinnen kann.
Das Ende des Buches wühlt einen richtig auf - allerdings kommt es ganz zum Schluss nochmal anders als man denkt.
Dennoch leider nicht mehr als 3 Sterne.
Kurzbeschreibung:
»Wäre die zwölfjährige Annie Taylor an diesem regnerischen Aprilnachmittag nicht auf die Idee gekommen, mit ihrem kleinen Bruder William angeln zu gehen, wäre es ihr erspart geblieben, die Exekution zu sehen und den Mördern in die Augen blicken zu müssen. Aber sie war nun einmal wütend auf ihre Mutter gewesen.« So beginnt eine gnadenlose Hetzjagd, denn die Kinder sind fortan auf der Flucht vor den skrupellosen Mördern, während die Mutter voller Verzweiflung nach ihnen sucht. (amazon.de)
Fazit:
Nett.
Das Buch ist teilweise wirklich packend und generell gut geschrieben. Allerdings verliert sich die Autorin immer wieder in sehr detaillierten Landschaftsbeschreibungen, denen ich persönlich in der Länge nichts angewinnen kann.
Das Ende des Buches wühlt einen richtig auf - allerdings kommt es ganz zum Schluss nochmal anders als man denkt.
Dennoch leider nicht mehr als 3 Sterne.
Donnerstag, 14. Mai 2009
Der Alchimist - Paulo Coehlo
Bewertung: ***** (4 Sterne)
Kurzbeschreibung:
Schwieirg hier eine gute Beschreibung zu finden, ohne all zu viel vorweg zu nehmen. Es geht um einen andalusischen Schafhirten, der auszieht um seinen Schatz zu finden. Auf seinem Weg begenget er vielen Menschen, die sein Leben bereichern. Und doch merkt er man Ende, dass sein Schatz doch gar nicht so weit entfernt war.
Fazit:
Naiv und durchdacht. Das ist das erste, was mir zu dem Buch und vor allem der Schreibweise einfällt. Paulo Coehlo schafft es mit fast kindlichem Staunen weltbewegende Dinge zu formulieren. Einfache Wahrheiten und Lehren christlichen und muslimischen Ursprungs werden dem Helden von Bekanntschaften auf der Reise mitgegeben. Zum wichtigsten Lehrer wird der Alchimist, der ihm deutlich macht, dass der Weg auch immer das Ziel sei. Die einfache, märchenhafte Fabel von der gefährlichen Reise, die zugleich eine Reise zu sich selbst ist, verkündet die Botschaft, dass jeder seinen Träumen treu bleiben und sie leben soll. Nur so könne das tiefste innere Glück im Einklang mit der Welt erreicht werden.
Das Buch ist sowohl spannend als auch entspannend und im Grunde jedem zu empfehlen, der gerne liest. Es ist einfach geschrieben und die Moral der Geschichte ist wirklich zum Schmunzeln, da wir das alle ja sowieso schon wissen...
Nicht umsonst ein Bestseller!
Wieso das Buch dennoch "nur" 4 Sterne erhält? Da ich vor dem Alchimisten einige andere Bücher von Coehlo gelesen habe, die mir einen Tick besser gefallen haben.
Kurzbeschreibung:
Schwieirg hier eine gute Beschreibung zu finden, ohne all zu viel vorweg zu nehmen. Es geht um einen andalusischen Schafhirten, der auszieht um seinen Schatz zu finden. Auf seinem Weg begenget er vielen Menschen, die sein Leben bereichern. Und doch merkt er man Ende, dass sein Schatz doch gar nicht so weit entfernt war.
Fazit:
Naiv und durchdacht. Das ist das erste, was mir zu dem Buch und vor allem der Schreibweise einfällt. Paulo Coehlo schafft es mit fast kindlichem Staunen weltbewegende Dinge zu formulieren. Einfache Wahrheiten und Lehren christlichen und muslimischen Ursprungs werden dem Helden von Bekanntschaften auf der Reise mitgegeben. Zum wichtigsten Lehrer wird der Alchimist, der ihm deutlich macht, dass der Weg auch immer das Ziel sei. Die einfache, märchenhafte Fabel von der gefährlichen Reise, die zugleich eine Reise zu sich selbst ist, verkündet die Botschaft, dass jeder seinen Träumen treu bleiben und sie leben soll. Nur so könne das tiefste innere Glück im Einklang mit der Welt erreicht werden.
Das Buch ist sowohl spannend als auch entspannend und im Grunde jedem zu empfehlen, der gerne liest. Es ist einfach geschrieben und die Moral der Geschichte ist wirklich zum Schmunzeln, da wir das alle ja sowieso schon wissen...
Nicht umsonst ein Bestseller!
Wieso das Buch dennoch "nur" 4 Sterne erhält? Da ich vor dem Alchimisten einige andere Bücher von Coehlo gelesen habe, die mir einen Tick besser gefallen haben.
Labels:
* 4 Sterne,
** Paulo Coehlo,
*** Roman
Freitag, 1. Mai 2009
Klassentreffen - Simone van der Vlugt
Bewertung: ***** (4 Sterne)
Kurzbeschreibung:
Seit neun Jahren hat Sabine nicht mehr an Isabel gedacht. Erst die Einladung zum Klassentreffen beschwört unheilvolle Erinnerungen an die einst beste Freundin wieder herauf, die damals spurlos verschwand. Ausgerechnet das, was an jenem Tag geschah, scheint Sabine vergessen zu haben ... Als Sabine die Einladung zum Klassentreffen erhält, wird ihr Leben zum Albtraum. Plötzlich stürmen Erinnerungen auf sie ein an eine Zeit vor neun Jahren, die sie längst überwunden zu haben glaubte. Sabine ist vierzehn Jahre alt, als sie zum ersten Mal tief verletzt wird. Ihre beste Freundin Isabel beachtet sie nicht mehr, schlimmer noch, zusammen mit ihren Klassenkameraden quält sie Sabine, die sich immer mehr in die Einsamkeit zurückzieht. Eines Tages verschwindet Isabel - spurlos. Jede Suche endet vergeblich, auch ihre Leiche wird nie gefunden. Aber ist Isabel tatsächlich ermordet worden, wie alle in Den Helder glauben? Was ist damals geschehen? Und warum scheint Sabine die Erinnerung an genau jenen Tag verdrängt zu haben? (amazon.de)
Fazit:
"Das Klassentreffen" ist nur bedingt spannend - trotzdem lässt einen das Buch nicht los. Sabine, die Hauptdarstellerin, beginnt nach Jahren der Verdrängung sich Stück für Stück wieder an den Tag zu erinnern, an dem eine Klassenkameradin spurlos verschwand: Ein Mädchen, das einst ihre beste Freundin war, sich dann jedoch von ihr abgewendet und begonnen hat, sie systematisch zu schikanieren. Sabine ahnt, dass sie den Täter kennt und kehrt an den Ort der Geschehnisse zurück, weil sie hofft, dass dort ihre Erinnerungen wieder lebendig werden. Als dies tatsächlich passiert, ist die Identität des Mörders zwar keine wirklich riesengroße Überraschung - aber eine Gänsehaut bleibt doch. Das Buch ist sicherlich kein Knüller an Spannung und Action, sondern schlägt eher vorsichtige Töne an - ist aber auf jeden Fall empfehlenswert!
Donnerstag, 9. April 2009
Nur der Tod kann dich retten - Joy Fielding
Bewertung: ***** (4 Sterne)
Kurzbeschreibung:
Eigentlich ist Torrance in South Florida mit seinen gerade einmal viertausend Einwohnern eine sympathische Kleinstadt. Nichts stört hier den ruhigen Gang der Dinge, man kennt sich untereinander, und niemand käme auf die Idee, von seinem Nächsten etwas Böses zu vermuten. Der Schock ist um so größer, als an der örtlichen High School eines Tages ein Mädchen verschwindet - und man die Leiche der bildhübschen Liana Martin nach Tagen banger Suche in einem Graben auffindet. Noch ahnt niemand, dass dies nur der erste Streich eines psychopathischen Killers gewesen ist, der sein nächstes Opfer bereits im Visier hat - und mit perfider Lust alle Vorbereitungen trifft, aus dem Hinterhalt erneut zuzuschlagen ... (amazon.de)
Fazit:
Joy Fielding hat mit diesem Buch wieder einmal bewiesen, dass sie zu den absoluten Spitzenautoren Amerikas gehört. Das Buch wird nie langweilig, da sie neben der Erzählerform auch die Ich-Perspektive verwendet, mit der sie den Mörder zu Wort kommen lässt und man dadurch seine Beweggründe erfährt. Joy Fielding überrascht mit immer neuen Wirrungen und neuen Erkenntnissen, die sich im Laufe des Buches aber wieder verändern. Zwar habe ich schon früh einen Vedacht gehabt, wer der Mörder ist - sicher sein kann man sich aber erst am Ende.
Spannend bis zur letzen Seite!
Kurzbeschreibung:
Eigentlich ist Torrance in South Florida mit seinen gerade einmal viertausend Einwohnern eine sympathische Kleinstadt. Nichts stört hier den ruhigen Gang der Dinge, man kennt sich untereinander, und niemand käme auf die Idee, von seinem Nächsten etwas Böses zu vermuten. Der Schock ist um so größer, als an der örtlichen High School eines Tages ein Mädchen verschwindet - und man die Leiche der bildhübschen Liana Martin nach Tagen banger Suche in einem Graben auffindet. Noch ahnt niemand, dass dies nur der erste Streich eines psychopathischen Killers gewesen ist, der sein nächstes Opfer bereits im Visier hat - und mit perfider Lust alle Vorbereitungen trifft, aus dem Hinterhalt erneut zuzuschlagen ... (amazon.de)
Fazit:
Joy Fielding hat mit diesem Buch wieder einmal bewiesen, dass sie zu den absoluten Spitzenautoren Amerikas gehört. Das Buch wird nie langweilig, da sie neben der Erzählerform auch die Ich-Perspektive verwendet, mit der sie den Mörder zu Wort kommen lässt und man dadurch seine Beweggründe erfährt. Joy Fielding überrascht mit immer neuen Wirrungen und neuen Erkenntnissen, die sich im Laufe des Buches aber wieder verändern. Zwar habe ich schon früh einen Vedacht gehabt, wer der Mörder ist - sicher sein kann man sich aber erst am Ende.
Spannend bis zur letzen Seite!
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